From Grid to Groove
Kurs
«I Had a Dream last night …» singt John B. Sebastian 1969 auf dem Woodstock-Festival. Die 1960er Jahre waren eine Zeit des politischen und kulturellen Umbruchs. Protestbewegungen, neue Lebensentwürfe und künstlerische Revolutionen prägten eine ganze Generation und wirken bis heute nach.
Heute leben wir in dieser einst besungenen Zukunft, doch wieviel ist von diesem Aufbruchsgeist geblieben? Einerseits hat sich das gesellschaftliche Bewusstsein erweitert – für Diversität, Chancengleichheit und neue Lebensformen. Und doch wird unsere globalisierte Welt von Kommerz, Krisen und Krieg beherrscht: Von Harmonie und Frieden ist wenig zu spüren. Was ist schief gelaufen?
Ausgehend von diesen historischen Veränderungen setzten sich die Studierenden mit individuell gewählten Themen auseinander und präsentieren ihre Ergebnisse in Form einer Website. Sie untersuchten, inwieweit die 1960er Jahre unser Denken, unsere Gesellschaft und unsere visuelle Kultur bis heute prägen. Ein besonderer Fokus lag dabei auf dem Wandel des Gestaltungsprozesses. In den 1960er Jahren veränderte sich der Designansatz grundlegend: weg von der spontanen, intuitiven Idee hin zu einem systemischen und regelbasierten Prozess. Raster dienten aber nicht nur als strukturierendes Hilfsmittel, sondern wurden als kreative Methode verstanden, neue gestalterische Möglichkeiten zu erforschen.
Supervision/Leitung:
Teilnehmer:innen:
Ausstellungen:
Projekte aus dem Kurs:
AUTO. Ein Bilderbuch zum scrollen
Back to 1969, But Make it Polish
Computerkunst
Die Freiheit ist beweglich
Digital Mess
Häckermäuse FFC
Hall of Fame of Neoliberals
Is This Love?
MessAgeMessAge
On the Grid
Mindfulness and Time Perception
Schwurbelkasten
Situationship of the Spectacle
Summer of Soul
Vom Raumschiff zum strahlenden Erbe
We didn't start the fire
Eindrücke aus dem Kurs:
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