Politics in Motion
Kurs
In diesem Kurs werden drei Aspekte des Selbstverständnisses von Grafikdesigner:innen untersucht, miteinander verknüpft und in „bewegten Plakaten“ umgesetzt:
1. Design ist systemisch und systematisch. «Wir Designer denken in Systemen», sagt Mitchell Paone (DIA Studio). «Wir denken zuerst an Bewegung und übertragen sie dann systematisch auf alle Arbeiten. So entsteht eine Ästhetik aus dem System selbst – mit unendlichen Variationen.»
2. Technologie prägt visuelle Ästhetik. Für Hansje van Halem ist Gestaltung „mehr wie ein Spiel – was passiert, wenn …?“ Ihre Zusammenarbeit mit Just van Rossum für das Lowlands Festival war ideal: „Ich erklärte meine Regeln, und er entwickelte das Schriftsystem.“
3. Design ist politisch. «Design ist politisch, weil es in die Welt eingreift“, schreibt Friedrich von Borries in Weltentwerfen. „Das Politische selbst kann Gegenstand von Gestaltung sein.»
Der Kurs trägt ursprünglich den Titel Repetition, Pattern, and Rhythm – ein passender Ausgangspunkt, um systemische, technologische und gesellschaftliche Dimensionen von Gestaltung experimentell zu verbinden. Aber die Welt gerät aus den Fugen und Plakate mit bewegten Mustern reichen nicht aus, um über die Bedeutung demokratischer Verhältnisse aufzuklären und für die Grundrechte zu kämpfen. Wir müssen uns einmischen und politische Plakate machen!
Supervision/Leitung:
Teilnehmer:innen:
Ausstellungen:
Projekte aus dem Kurs:
100-B-aG-BI-H
2654 Jahre
Aluhut weg, Verstand her
Arme Reiche
Cash Rules Everything Around Me
Chaos
Die Blumen in Politik
Die große Ohnmacht
E-Motions in Politics
ER
Fakten gegen Desinformation
Information Overload
It's Complicated and Stressful
Mein Körper ist politisch
Müll
Nie wieder Krieg
No More Fortress Europe
Plakatier
Schwarzes Loch
Sternchenkriege und andere Krisen
Streiten verbindet
Wohn(traum) – Albtraum
Eindrücke aus dem Kurs:
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