Stil System Methoden 1.0
Kurs
, WiSe 2016/17
Ästhetische Positionen und programmierte Typografie: Nicht nur Mathematiker:innen, Musiker:innen oder Philosoph:innen interessieren sich seit jeher für Systeme, sondern auch Designer:innen: Ist es möglich, individuelle gestalterische Ideen in einen systematischen Gestaltungsprozess zu überführen? Wie verhalten sich System und Gestaltung zueinander? Nach welchen Regeln und Prinzipien bilden einzelne Dinge ein geordnetes Ganzes? Ist es möglich, diese Prinzipien zu beeinflussen und im gestalterischen Prozess nutzbar zu machen? Können ein tolles Plakat oder ein Layout wirklich auf Knopfdruck entstehen? Ästhetische, philosophische und designtheoretische Positionen von den 1960er Jahren bis zur Gegenwart (wie John Cage, Georges Perec und Oulipo, Karl Gerstner, Studio Moniker) befruchteten typografisch-grafischen Gestaltungsexperimente.
Die in der Recherche gewonnen Erkenntnissen übersetzten die jeweiligen Arbeitsgruppen in thematische Workshops. Die Mitstudierenden experimentierten anhand der Aufgabenstellungen und holten sich so Anregungen für ihren weiteren Arbeitsprozess. Ihr Bewusstsein für parametrische Gestaltungsmethoden wurde unter verschiedenen Aspekten wie Sprache/Kunst, Philosophie/Design und Typografie/Bild geschärft.
Supervision/Leitung:
Teilnehmer:innen:
Milena Bolland
Natalie Forster
Dennis Gusko
Felix Hartig
Anna Heinrich
Ottilie Karrer
Lucas Kramer
Johanna Kunkel
Elisaveta Liubcenco
Linda Rammes
Anne Richter
Martin Rosenthal
Jens Schnitzler
Dorothée Schraudner
Pia Schröer
Malena Sell
Lukas Siemoneit
Katharina Spegel
Sofia Star
Thomas Stempel
Darius Vaheb
Insa Wagner
Ausstellungen:
Eindrücke aus dem Kurs: