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2654 Jahre

Projekt

Das Projekt 2654 Jahre befasst sich mit der Sichtbarkeit von lesbischer Liebe und Frauen. Frauenliebende Frauen erhalten auch im Jahr 2024 noch keine ausreichende Aufmerksamkeit. Die Geschichte Homosexueller wird häufig mit Fokus auf den Kampf und die Rechte von Schwulen erzählt. So steht das Projekt sowohl in einem feministischen Moment als auch für Sichtbarkeit in der eigenen Community.

Das Farbspektrum, welches rosa und pink umfasst, steht hier neben der Auflösung einer negativ weiblichen Konnotation, auch für die Flagge der lesbischen Bewegung. Eine weitere Darstellungsform entsteht über Glitzer. In der LGBTQIA+ Community wird Glitzer oft als Ausdrucksmittel genutzt. Auch bei unterschiedlichen Protesten findet Glitzer immer wieder Einzug. Im Kontext von dem Weiblichen im Allgemeinen hat Glitzer, ebenso wie rosa oder pink, eine negative Konnotation und wird nicht als Protestmittel wahrgenommen, sondern eher verharmlost.

Um mit dieser Zuschreibung zu brechen und den Protest weiter fortzusetzen, wird in der Arbeit 2654 Jahre Glitzer als stilistisches Mittel genutzt und so Aufmerksamkeit auf die Problematik gelegt. Neben den Protestslogans werden 2654 Jahre abgebildet. Diese spielen an auf eine neue „Zeitrechnung”. Ca. 630 v. Chr. stand die antike griechische Dichterin Sappho am Beginn der lesbischen Sichtbarkeit.

Über die Jahrtausende einer männlich dominierten Geschichtsschreibung, wurden jedoch FLINTA* Personen immer wieder aus dieser herausgeschrieben und fanden keine Beachtung. So zeigt die letzte Animation die Jahreszahl nach einer sapphischen Geschichtsschreibung.

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