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MFG* Mit feministischen Grüßen

Projekt

, Bachelor

In der Arbeit MF*G werden die Potentiale und Herausforderungen einer alternativen Arbeitspraxis herausgearbeitet.

In einer Zeit, in der Geschlechterungleichheit und patriarchale Strukturen in verschiedenen Bereichen der Gesellschaft zunehmend in den Fokus geraten, gewinnen alternative Organisationsformen an Bedeutung. In dieser Auseinandersetzung wurde kollektives Arbeiten als alternatives Modell hinsichtlich patriarchalen Arbeitsstrukturen untersucht. Die Bildung von sozialen Gemeinschaften hat auch bereits in der Vergangenheit dazu beigetragen, die Identifikation mit feministischen Anliegen und Zielen zu stärken. Wir verbünden uns, um neue Ideen zu entwickeln und umzusetzen, widrige Situation gemeinsam zu bewältigen und neue Ästhetiken zu entwerfen, was meist auch mit einer Infragestellung von Hierarchien einhergeht.

Die Zusammenarbeit in Kollektiven bietet nicht nur für uns Gestalter:innen zahlreiche Vorteile. Durch das Zusammenkommen verschiedener Köpfe, Perspektiven und technischer Fähigkeiten entsteht im kreativen Prozess ein enormes Potenzial mit spannenden Ergebnissen. Es ermöglicht uns voneinander zu lernen und gemeinsam zu profitieren. Doch worin liegt das Geheimnis dieser neuen, zielgerichteten und temporären kollektiven Arbeitsform? Diese Frage hat dazu inspiriert, die Qualitäten des kollektiven Arbeitens zu erforschen, zu analysieren und durch Interviews mit verschiedenen Kollektiven in einen zeitgenössischen Kontext zu bringen.