Schwarzes Loch
Projekt
Warum sind psychische Erkrankungen ein politisches Thema? 31% der Gesamtbevölkerung in Deutschland leiden an einer psychischen Erkrankung, das sind 25,73 Millionen Menschen. Ein Drittel davon ist unbehandelt. Es sterben jährlich etwa 11.000 Menschen durch Suizid. Psychische Gesundheit ist eng mit sozialen Faktoren wie Armut, Bildung, Arbeitslosigkeit und den Wohnverhältnissen verbunden. Aktuelle Probleme wie Krieg, Rechtsruck und Inflation sind extrem belastend. Hinzu kommt ein Gefühl der Ohnmacht und Hilflosigkeit. Außerdem verschärft der Mangel an Therapeuten die Situation psychischer Erkrankungen, da lange Wartezeiten und bürokratische Hürden den Zugang zu notwendiger Behandlung erschweren. Politische Entscheidungen beeinflussen, wie Ressourcen verteilt werden, welche Behandlungen verfügbar sind und wie zugänglich diese Dienstleistungen sind. Es ist notwendig, dass alle Bürger Zugang zu guter psychologischer Behandlung haben. Psychische Erkrankungen werden aufgrund von gesellschaftlicher Stigmatisierung und unzureichender medizinischer Integration immer noch nicht mit physischen Erkrankungen gleichgesetzt. In ihrer Arbeit beschäftigt Pauline Enrst sich mich mit diesen Themen und stellt sie grafisch durch ein Spiel aus Schärfe, Unschärfe und Verzerrung und Deformation dar. Mehr offene Gespräche über psychische Gesundheit in verschiedenen gesellschaftlichen Kreisen! Mehr Therapieplätze und Zugang zu Behandlungen! Mehr finanzielle Mittel und Ressourcen für psychische Gesundheitsdienste!
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