Workshop

Verbal Intervention


Kurs

  1. Politics in Motion

Datum

2024-05-08


Teilnehmende

  1. Julia Biedasiek
  2. Birla Bublat
  3. Flo Büchel
  4. Phuong Dang
  5. Julian Ebel
  6. Pauline Ernst
  7. Emely Farnow
  8. Mona Hallweger
  9. Nele Ewert
  10. Emilia Heeren
  11. Nele Heinsohn
  12. Johann König
  13. Jana Konrad
  14. Vanessa Köwing
  15. Lara Kranich
  16. Keno Löwenherz
  17. Jan Michaelsen
  18. Jana Rienhardt
  19. Friederike Temme
  20. Annabelle Treuheit
  21. Thuy Linh Dang

Im Rahmen des Workshops Verbal Intervention beschäftigten wir uns mit der Wechselbeziehung von Sprache, Humor und visueller Gestaltung.

Die Studierenden wurden dazu eingeladen, Creative Writing als Werkzeug für die Entwicklung konzeptioneller und satirischer Plakatentwürfe zu nutzen. Durch gemeinsame Übungen aus dem satirischen, poetischen und essayistischen Schreiben lernten die Teilnehmenden, über pointierte Formulierungen visuelle Konzepte zu schärfen und gesellschaftliche Themen in prägnante visuelle und sprachliche Formen zu übersetzen.

Der Workshop eröffnete für Designer:innen eine interdisziplinäre Perspektive auf Text, indem er Schreiben nicht als bloße inhaltliche Ergänzung, sondern als integralen Bestandteil des gestalterischen Prozesses vermittelte. Text wird hier zur Denkform, Schreiben zu Design, Humor zur Kommunikationsform und Grafikdesign zur visuellen Übersetzung politischer und gesellschaftlicher Inhalte.

Die Autorin und Designerin Melanie Schwarz stellte dazu noch ihre eigene Arbeit Ridendo formare verum (Im Lachen die Wahrheit gestalten) vor. Diese untersucht die ästhetische und kommunikative Wechselwirkung von Satire und Grafikdesign sowie die Rolle weiblicher Perspektiven in der politischen Bildsprache. Die Studierenden bekamen einen Einblick in humoristische und satirische Ästhetiken – von den politischen Plakaten Klaus Staecks und der textbasierten Arbeiten Barbara Krugers bis hin zu den feministischen Interventionen der Guerilla Girls und den postdigitalen Formen des Internet Ugly. Künstler die allesamt zeigten, wie Humor, Übertreibung und verbale Kommunikation als Mittel politischer Gestaltung funktionieren können.


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