/

ist eine Plattform für parametrisches Design im Grafikdesign. Sie dokumentiert die Arbeit von Studierenden und Lehrenden des Fachbereichs Design der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW), die unter dem Titel „Parametrisches Design im Grafikdesign“ die Bedeutung des Systems als konzeptionelles Modell und Gestaltungsmethode untersuchen.

Beim Design geht es weniger um intuitive, gar geniale „Geniestriche“, sondern vielmehr um einen ganzheitlichen und regelbasierten (systemischen und systematischen) Prozess des Wissenserwerbs und der Formgebung. Es wird immer wichtiger, dynamische Systeme zu entwerfen, die den Designprozess sowohl leiten als auch inspirieren.

Parametrisches Design bezieht sich auf dieses Design in und von Systemen – mit Regeln, ihren Funktionsweisen und ihrer systematischen Manipulierbarkeit. Das Forschungsprojekt unter der Leitung von Prof. Heike Grebin ist integraler Bestandteil der Lehre und zielt darauf ab, das Bewusstsein für Design als performativen Prozess zu schärfen.

Play the System vereint ausgewählte Studienprojekte, in denen das System als Designmethode eine wichtige Rolle spielt – ob analog oder digital. Die Arbeiten entstehen in einer fruchtbaren Symbiose aus Theorie, Design und Technologie. Sozial relevante Themen und Positionen aus Philosophie, Kunst und avantgardistischem Design von um 1900 bis heute werden immer wieder diskutiert.

Play the System ist eine Einladung, sich der systemischen Kompetenz des Grafikdesigns bewusst zu werden und die Reife zu erlangen, die Werkzeuge des digitalen Designs kritisch einzusetzen.

Übersetzt mit DeepL.com (kostenlose Version)

Drücke F um zu suchen
Play the System / Events /

e35 The F*Room

Die Studierenden nutzten den Freiraum des MK&G als Ort des Dialogs und verwandelten ihn mit eigenen intersektionalen Designpositionen und Denkanstößen für ein Wochenende in The F*room. Inspiriert durch die Ausstellung The F*word. Guerrilla Girls und feministisches Grafikdesign haben die Student:innen überraschend persönliche und doch universelle Fragestellungen bearbeitet:

Wie bespreche ich Gender-Themen am Esstisch? Wie viele sexistische Witze will der öffentlich-rechtliche Rundfunk ausstrahlen? Wo dürfen marginalisierte Personen zur Ruhe kommen? Wie schaffen wir Platz im Archiv für eine diverse Sammlung? Wie können wir Safe(r) Spaces zum Feiern schaffen? Wie schön kann ein Zyklus eigentlich sein? Und wie sorgen wir für produktiven Zwist?

Die Arbeiten entstanden im Kurs Annoying, too loud, too messy unter der Leitung von Heike Grebin und Lea Sievertsen. Als «nervig, zu laut und schlampig» werden feministische Diskurse in der Mehrheitsgesellschaft wahrgenommen und das Framing durch rechte Interessengruppen platziert. Aber seit Jahrzehnten beweisen feministische Errungenschaften, dass es sich lohnt, diese komplexen, oft kleinteiligen Kämpfe zu führen. Auch Designer:innen spielen hier eine wichtige Rolle, indem sie grafische Übersetzungen und alternative Zugänge entwickeln.