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ist eine Plattform für parametrisches Design im Grafikdesign. Sie dokumentiert die Arbeit von Studierenden und Lehrenden des Fachbereichs Design der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW), die unter dem Titel „Parametrisches Design im Grafikdesign“ die Bedeutung des Systems als konzeptionelles Modell und Gestaltungsmethode untersuchen.

Beim Design geht es weniger um intuitive, gar geniale „Geniestriche“, sondern vielmehr um einen ganzheitlichen und regelbasierten (systemischen und systematischen) Prozess des Wissenserwerbs und der Formgebung. Es wird immer wichtiger, dynamische Systeme zu entwerfen, die den Designprozess sowohl leiten als auch inspirieren.

Parametrisches Design bezieht sich auf dieses Design in und von Systemen – mit Regeln, ihren Funktionsweisen und ihrer systematischen Manipulierbarkeit. Das Forschungsprojekt unter der Leitung von Prof. Heike Grebin ist integraler Bestandteil der Lehre und zielt darauf ab, das Bewusstsein für Design als performativen Prozess zu schärfen.

Play the System vereint ausgewählte Studienprojekte, in denen das System als Designmethode eine wichtige Rolle spielt – ob analog oder digital. Die Arbeiten entstehen in einer fruchtbaren Symbiose aus Theorie, Design und Technologie. Sozial relevante Themen und Positionen aus Philosophie, Kunst und avantgardistischem Design von um 1900 bis heute werden immer wieder diskutiert.

Play the System ist eine Einladung, sich der systemischen Kompetenz des Grafikdesigns bewusst zu werden und die Reife zu erlangen, die Werkzeuge des digitalen Designs kritisch einzusetzen.

Übersetzt mit DeepL.com (kostenlose Version)

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Play the System / Projekte /

p258 Auf die Plätze, unfertig, los!

Warum werden gestalterische Projekte und Ideen von Kreativen im Studium oder im Beruf oft nicht weitergedacht oder sogar ganz verworfen? Die häufigsten Gründe hierfür scheinen Zeitdruck, mangelnde Kenntnisse in Fachbereichen/Tools und Kommunikationsschwierigkeiten innerhalb von Gruppen zu sein.

Die Studentinnen haben sich diesen Faktoren bewusst abseits des Grafikdesigns ausgesetzt. So haben sie sich zum Beispiel gefragt: Was passiert, wenn man versucht, einen komplizierten Origami Schwan ohne Anleitung zu falten? Ist das unvollendete und unperfekte Ergebnis nicht vielleicht sogar spannender und interessanter als ein perfekter Schwan?

Die ‹unfertigen› Objekte inspirieren mit unerwarteten, kuriosen Formen und Farben und bieten spannende Gestaltungsansätze, die sich zurück ins Grafikdesign übertragen lassen. Entstanden sind drei experimentelle Plakatreihen, die zeigen, wie schöpferisch Unvollendung sein kann.