Mit seinem Projekt Cash rules everything around me möchte der Student die allgegenwärtige Macht des Geldes und unsere davon bestimmte Realität auf eine humoristische Art und Weise abbilden. Der Titel seiner Arbeit stammt aus dem Song Cream der Gruppe Wutang Clan, dessen Refrain sich durch die Serie zieht. Die zugrunde liegende Maxime dieses Wirtschaftssystems und der daraus entstandenen Demokratie und Gesellschaft ist die Profitmaximierung; Häuser werden nicht gebaut, damit Menschen in ihnen leben können, sie werden gebaut, um Profite zu generieren. Waffen werden nicht für Friedensmissionen oder für die Verteidigung der sogenannten westlichen Werte gebaut, sie werden gebaut, um Profitinteressen durchzusetzen. Diese bürgerliche Demokratie ist die Verwaltung dessen: wir dürfen entscheiden, welche Kapitalfraktion uns regiert, und unsere Mitbestimmung endet, wo der Besitz der herrschenden Klasse anfängt, der Kapitalismus wird sich nicht abwählen lassen. Es reicht nicht gegen Obdachlosigkeit, für Friedensverhandlungen oder für mehr Demokratie zu sein. Julian Ebel möchte eine klassenlose Gesellschaft, einen totalen Bruch mit dem Kapitalismus und seiner bürgerlichen Demokratie, für die Gesellschaft, in der alle Menschen gut leben können. Frieden, Zukunft, Sozialismus!