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ist eine Plattform für parametrisches Design im Grafikdesign. Sie dokumentiert die Arbeit von Studierenden und Lehrenden des Fachbereichs Design der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW), die unter dem Titel „Parametrisches Design im Grafikdesign“ die Bedeutung des Systems als konzeptionelles Modell und Gestaltungsmethode untersuchen.

Beim Design geht es weniger um intuitive, gar geniale „Geniestriche“, sondern vielmehr um einen ganzheitlichen und regelbasierten (systemischen und systematischen) Prozess des Wissenserwerbs und der Formgebung. Es wird immer wichtiger, dynamische Systeme zu entwerfen, die den Designprozess sowohl leiten als auch inspirieren.

Parametrisches Design bezieht sich auf dieses Design in und von Systemen – mit Regeln, ihren Funktionsweisen und ihrer systematischen Manipulierbarkeit. Das Forschungsprojekt unter der Leitung von Prof. Heike Grebin ist integraler Bestandteil der Lehre und zielt darauf ab, das Bewusstsein für Design als performativen Prozess zu schärfen.

Play the System vereint ausgewählte Studienprojekte, in denen das System als Designmethode eine wichtige Rolle spielt – ob analog oder digital. Die Arbeiten entstehen in einer fruchtbaren Symbiose aus Theorie, Design und Technologie. Sozial relevante Themen und Positionen aus Philosophie, Kunst und avantgardistischem Design von um 1900 bis heute werden immer wieder diskutiert.

Play the System ist eine Einladung, sich der systemischen Kompetenz des Grafikdesigns bewusst zu werden und die Reife zu erlangen, die Werkzeuge des digitalen Designs kritisch einzusetzen.

Übersetzt mit DeepL.com (kostenlose Version)

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Play the System / Projekte /

p368 The message

A message to outer space. Im Jahre 2012 verließ die 1977 gestartete Raumsonde Voyager 1 unser Sonnensystem und betrat den interstellaren Raum. An Bord eine goldene Schallplatte mit Bild- und Tonaufnahmen, die als Definition der Menschheit dienen sollten. Aus heutiger Sicht wirkt die Zusammenstellung des Materials seltsam selektiv und befremdlich. Doch die Frage ‹Wer sind wir eigentlich?› beschäftigt die Menschen nach wie vor. ‹The Message sucht nach Antworten im Fragment. In der animierten Collage von unzähligen visuellen und akustischen Versatzstücken entsteht ein psychedelischer ‹Stream of Consciousness›, der ohne festgeschriebenes Narrativ zwischen Wahrheit, Ironie und Kritik mäandert. Die fortlaufende Transformation der menschlichen Büsten verweist dabei auch ironisch auf die aktuelle Selbst- und Fremdwahrnehmung in den Zoom-Calls der Pandemie.