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ist eine Plattform für parametrisches Design im Grafikdesign. Sie dokumentiert die Arbeit von Studierenden und Lehrenden des Fachbereichs Design der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW), die unter dem Titel „Parametrisches Design im Grafikdesign“ die Bedeutung des Systems als konzeptionelles Modell und Gestaltungsmethode untersuchen.

Beim Design geht es weniger um intuitive, gar geniale „Geniestriche“, sondern vielmehr um einen ganzheitlichen und regelbasierten (systemischen und systematischen) Prozess des Wissenserwerbs und der Formgebung. Es wird immer wichtiger, dynamische Systeme zu entwerfen, die den Designprozess sowohl leiten als auch inspirieren.

Parametrisches Design bezieht sich auf dieses Design in und von Systemen – mit Regeln, ihren Funktionsweisen und ihrer systematischen Manipulierbarkeit. Das Forschungsprojekt unter der Leitung von Prof. Heike Grebin ist integraler Bestandteil der Lehre und zielt darauf ab, das Bewusstsein für Design als performativen Prozess zu schärfen.

Play the System vereint ausgewählte Studienprojekte, in denen das System als Designmethode eine wichtige Rolle spielt – ob analog oder digital. Die Arbeiten entstehen in einer fruchtbaren Symbiose aus Theorie, Design und Technologie. Sozial relevante Themen und Positionen aus Philosophie, Kunst und avantgardistischem Design von um 1900 bis heute werden immer wieder diskutiert.

Play the System ist eine Einladung, sich der systemischen Kompetenz des Grafikdesigns bewusst zu werden und die Reife zu erlangen, die Werkzeuge des digitalen Designs kritisch einzusetzen.

Übersetzt mit DeepL.com (kostenlose Version)

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p131 Facebook & me

Persönliche Daten werden immer wertvoller, aber man geht auch immer leichtfertiger mit ihnen um. Der Student wollte untersuchen, welche Daten überhaupt gesammelt werden, wie relevant oder ‹gefährlich› sie sind. Dazu hat er alles, was Facebook über ihn weiß und speichert, als JSON-Dateien ausgelesen und visualisiert. Auch die Dinge, die er schon gelöscht oder vergessen hatte. Es wurde mit Sublime-Text gearbeitet und hauptsächlich die Loop- und Random-Funktionen benutzt. Am liebsten hätte der Student sein Tool öffentlich zugänglich gemacht, aber leider gelang die technische Umsetzung nicht. Auch die anfängliche Idee, alle Daten auszuwerten und daraus ein ganzes Buch oder einen Katalog zu gestalten, wurde letztendlich verworfen, da der Umfang einfach zu gewaltig und die Umsetzung nicht realisierbar war.