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ist eine Plattform für parametrisches Design im Grafikdesign. Sie dokumentiert die Arbeit von Studierenden und Lehrenden des Fachbereichs Design der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW), die unter dem Titel „Parametrisches Design im Grafikdesign“ die Bedeutung des Systems als konzeptionelles Modell und Gestaltungsmethode untersuchen.

Beim Design geht es weniger um intuitive, gar geniale „Geniestriche“, sondern vielmehr um einen ganzheitlichen und regelbasierten (systemischen und systematischen) Prozess des Wissenserwerbs und der Formgebung. Es wird immer wichtiger, dynamische Systeme zu entwerfen, die den Designprozess sowohl leiten als auch inspirieren.

Parametrisches Design bezieht sich auf dieses Design in und von Systemen – mit Regeln, ihren Funktionsweisen und ihrer systematischen Manipulierbarkeit. Das Forschungsprojekt unter der Leitung von Prof. Heike Grebin ist integraler Bestandteil der Lehre und zielt darauf ab, das Bewusstsein für Design als performativen Prozess zu schärfen.

Play the System vereint ausgewählte Studienprojekte, in denen das System als Designmethode eine wichtige Rolle spielt – ob analog oder digital. Die Arbeiten entstehen in einer fruchtbaren Symbiose aus Theorie, Design und Technologie. Sozial relevante Themen und Positionen aus Philosophie, Kunst und avantgardistischem Design von um 1900 bis heute werden immer wieder diskutiert.

Play the System ist eine Einladung, sich der systemischen Kompetenz des Grafikdesigns bewusst zu werden und die Reife zu erlangen, die Werkzeuge des digitalen Designs kritisch einzusetzen.

Übersetzt mit DeepL.com (kostenlose Version)

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p144 Gated freedom

Gated Communities sind bewachte, meist privat geführte Wohnanlagen, welche durch ihre bauliche Eigenschaften Sicherheit und Schutz versprechen. «Von einer Minderheit gebildete, in einem Land neben der Gesellschaft der Mehrheit existierende Gesellschaft» — Parallelgesellschaften. Sicherheit und Komfort sind die Erwartungen, allerdings werden aufgrund der Existenz dieser Wohnanlagen soziale Unterschiede oft deutlich sichtbarer als ohne. Soziale und politische Abgrenzung findet nicht nur sichtbar durch Zäunen und Mauern statt, sondern sind ein Ausdruck gesellschaftlicher Entwicklungen, welche nun eben in Beton und stahl manifestiert wurden. Wie zukunftssicher sind diese Wohnmodelle in einer Gesellschaft, in der die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter auseinander klafft? Ist die Entstehung von Parallelgesellschaften Teil der Lösung oder Teil des Problems? Wenn der öffentliche Raum privatisiert wird und der Zugang nur gewährt wird, wenn das Portemonnaie den entsprechende Inhalt aufweist, wird Wohlstand zur Insel.