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ist eine Plattform für parametrisches Design im Grafikdesign. Sie dokumentiert die Arbeit von Studierenden und Lehrenden des Fachbereichs Design der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW), die unter dem Titel „Parametrisches Design im Grafikdesign“ die Bedeutung des Systems als konzeptionelles Modell und Gestaltungsmethode untersuchen.

Beim Design geht es weniger um intuitive, gar geniale „Geniestriche“, sondern vielmehr um einen ganzheitlichen und regelbasierten (systemischen und systematischen) Prozess des Wissenserwerbs und der Formgebung. Es wird immer wichtiger, dynamische Systeme zu entwerfen, die den Designprozess sowohl leiten als auch inspirieren.

Parametrisches Design bezieht sich auf dieses Design in und von Systemen – mit Regeln, ihren Funktionsweisen und ihrer systematischen Manipulierbarkeit. Das Forschungsprojekt unter der Leitung von Prof. Heike Grebin ist integraler Bestandteil der Lehre und zielt darauf ab, das Bewusstsein für Design als performativen Prozess zu schärfen.

Play the System vereint ausgewählte Studienprojekte, in denen das System als Designmethode eine wichtige Rolle spielt – ob analog oder digital. Die Arbeiten entstehen in einer fruchtbaren Symbiose aus Theorie, Design und Technologie. Sozial relevante Themen und Positionen aus Philosophie, Kunst und avantgardistischem Design von um 1900 bis heute werden immer wieder diskutiert.

Play the System ist eine Einladung, sich der systemischen Kompetenz des Grafikdesigns bewusst zu werden und die Reife zu erlangen, die Werkzeuge des digitalen Designs kritisch einzusetzen.

Übersetzt mit DeepL.com (kostenlose Version)

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p301 Refugia

Während viele Menschen in einer hochmodernen, innovativen Gesellschaft leben, leben die anderen ein Dasein im tiefsten Mittelalter. Während die einen Freiheit genießen und dies als selbstverständlich erachten, ist dies für die Anderen unerreichbar und utopisch. Während die einen selbst während einer Pandemie in Massen demonstrieren können, reicht für die Anderen ein falsches Wort zum Todesurteil. Die rede ist hier von Nordkorea, einem Land, das gesellschaftlich kaum gespaltener sein könnte. Man schaue sich Satellitenbilder bei Nacht an und erkennt in welchem extremen Zustand sich dieses Land befindet. Die Gedanken und Meinungen der Bevölkerung werden durch Zensur und Propaganda zur Fremdenfeindlichkeit geformt. Die Schuld an der Gesellschaftlichen und finanziellen Situation wird Außenstehenden gegeben. Fluchtwege scheinen unmöglich. zwar gibt es Jährlich asylsuchende Nordkoreaner, allerdings scheitern die meisten. Die Flucht ist gefährlich. Selbst wenn die Flucht gelingt, werden Freunde und Familie an ihrer Stelle bestraft. Wenn sie nicht gelingt, kann dies mit dem Tode bestraft werden. Wie schafft man es als Außenstehender, Informationen innerhalb dieser Isolation zu bekommen. Wie schafft man es als Teil dieser Blase aus ihr auszubrechen? Eine neue Organisation innerhalb Nordkoreas dient als Zufluchtsort für die Menschen, die das Leid nicht mehr ertragen können und ihre Menschenrechte zurückerlangen wollen. Refugia ist sowohl eine Zuflucht, als auch eine Insel der Auflehnung und demokratischen Werte im Kampf gegen Zensur, Überwachung und die Diktatur. Alles was nun fehlt, ist dieses Wissen unter den Bürgern zu verbreiten und zum Handeln aufzufordern.