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ist eine Plattform für parametrisches Design im Grafikdesign. Sie dokumentiert die Arbeit von Studierenden und Lehrenden des Fachbereichs Design der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW), die unter dem Titel „Parametrisches Design im Grafikdesign“ die Bedeutung des Systems als konzeptionelles Modell und Gestaltungsmethode untersuchen.

Beim Design geht es weniger um intuitive, gar geniale „Geniestriche“, sondern vielmehr um einen ganzheitlichen und regelbasierten (systemischen und systematischen) Prozess des Wissenserwerbs und der Formgebung. Es wird immer wichtiger, dynamische Systeme zu entwerfen, die den Designprozess sowohl leiten als auch inspirieren.

Parametrisches Design bezieht sich auf dieses Design in und von Systemen – mit Regeln, ihren Funktionsweisen und ihrer systematischen Manipulierbarkeit. Das Forschungsprojekt unter der Leitung von Prof. Heike Grebin ist integraler Bestandteil der Lehre und zielt darauf ab, das Bewusstsein für Design als performativen Prozess zu schärfen.

Play the System vereint ausgewählte Studienprojekte, in denen das System als Designmethode eine wichtige Rolle spielt – ob analog oder digital. Die Arbeiten entstehen in einer fruchtbaren Symbiose aus Theorie, Design und Technologie. Sozial relevante Themen und Positionen aus Philosophie, Kunst und avantgardistischem Design von um 1900 bis heute werden immer wieder diskutiert.

Play the System ist eine Einladung, sich der systemischen Kompetenz des Grafikdesigns bewusst zu werden und die Reife zu erlangen, die Werkzeuge des digitalen Designs kritisch einzusetzen.

Übersetzt mit DeepL.com (kostenlose Version)

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p331 Stereo:Typo

Typografische Klischees, die oft unbewusst verwendet werden, können schädliche Stereotypen aufrechterhalten, indem sie bestimmte Schriftarten mit bestimmten Ethnien in Verbindung bringen und so ganze Kulturen falsch darstellen. So kann beispielsweise die Verwendung dekorativer oder kalligrafischer Schriftarten unbeabsichtigt kulturelle Stereotypen hervorrufen, wie etwa die Assoziation von Schriftarten mit nahöstlichen und asiatischen Kulturen oder von Serifenschriften mit europäischen Kulturen. Diese Assoziationen können zu vereinfachten und ungenauen Darstellungen führen, die die Komplexität und den Reichtum verschiedener kultureller Identitäten marginalisieren und untergraben und letztlich Stereotypen verstärken.

Hani Wibowo hat ein Projekt zur Erforschung von ethnografischer Typografie und Stereotypen entwickelt: Dieser Reader enthält eine kuratierte Auswahl von Texten und Bildmaterial aus verschiedenen Websites und untersucht kritisch die Rolle typografischer Abkürzungen bei der Aufrechterhaltung von Stereotypen. Durch die Analyse der Assoziationen bestimmter Schriftarten mit Ethnien und Kulturen wird das Bewusstsein für Vorurteile in der typografischen Darstellung geschärft. Letztlich regt sie zum Nachdenken über die Macht der Typografie an, kulturelle Wahrnehmungen zu formen, und soll zu einem differenzierteren Verständnis kultureller Identitäten im Design und im täglichen Leben beitragen.