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ist eine Plattform für parametrisches Design im Grafikdesign. Sie dokumentiert die Arbeit von Studierenden und Lehrenden des Fachbereichs Design der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW), die unter dem Titel „Parametrisches Design im Grafikdesign“ die Bedeutung des Systems als konzeptionelles Modell und Gestaltungsmethode untersuchen.

Beim Design geht es weniger um intuitive, gar geniale „Geniestriche“, sondern vielmehr um einen ganzheitlichen und regelbasierten (systemischen und systematischen) Prozess des Wissenserwerbs und der Formgebung. Es wird immer wichtiger, dynamische Systeme zu entwerfen, die den Designprozess sowohl leiten als auch inspirieren.

Parametrisches Design bezieht sich auf dieses Design in und von Systemen – mit Regeln, ihren Funktionsweisen und ihrer systematischen Manipulierbarkeit. Das Forschungsprojekt unter der Leitung von Prof. Heike Grebin ist integraler Bestandteil der Lehre und zielt darauf ab, das Bewusstsein für Design als performativen Prozess zu schärfen.

Play the System vereint ausgewählte Studienprojekte, in denen das System als Designmethode eine wichtige Rolle spielt – ob analog oder digital. Die Arbeiten entstehen in einer fruchtbaren Symbiose aus Theorie, Design und Technologie. Sozial relevante Themen und Positionen aus Philosophie, Kunst und avantgardistischem Design von um 1900 bis heute werden immer wieder diskutiert.

Play the System ist eine Einladung, sich der systemischen Kompetenz des Grafikdesigns bewusst zu werden und die Reife zu erlangen, die Werkzeuge des digitalen Designs kritisch einzusetzen.

Übersetzt mit DeepL.com (kostenlose Version)

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p378 The song of GPG

Diese interaktive Animation möchte auf die Gender Pay Gap aufmerksam machen. Die abstrakten Formunterschiede runder und scharfer Formen bildet den Verdienstunterschied von Frauen und Männern in Deutschland ab. Während sich die scharfen Formen nach außen ausbreiten können, hat die Kugel keinen Platz zur Entfaltung. Jede Bewegung reagiert auf einen Ton. Je höher der der Ton, desto höher der Gehaltsunterschied. Zum Beispiel verdienen Frauen in Bereichen der freiberuflichen, wissenschaftlichen und technischen Dienstleistungen sowie in der Kunst, Unterhaltung und Erholung 31% weniger als Männer. In Banken und Versicherungen sind es 28% und in Bereich der Information und Kommunikation 25%. Durch diese Zahlen entsteht eine Tonabfolge, die seltsam unharmonisch klingt. Während die Formen auf die einzelnen Töne reagieren, kann die Betrachter:in per Maus die Animation bewegen und sich ins Geschehen einmischen.