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ist eine Plattform für parametrisches Design im Grafikdesign. Sie dokumentiert die Arbeit von Studierenden und Lehrenden des Fachbereichs Design der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW), die unter dem Titel „Parametrisches Design im Grafikdesign“ die Bedeutung des Systems als konzeptionelles Modell und Gestaltungsmethode untersuchen.

Beim Design geht es weniger um intuitive, gar geniale „Geniestriche“, sondern vielmehr um einen ganzheitlichen und regelbasierten (systemischen und systematischen) Prozess des Wissenserwerbs und der Formgebung. Es wird immer wichtiger, dynamische Systeme zu entwerfen, die den Designprozess sowohl leiten als auch inspirieren.

Parametrisches Design bezieht sich auf dieses Design in und von Systemen – mit Regeln, ihren Funktionsweisen und ihrer systematischen Manipulierbarkeit. Das Forschungsprojekt unter der Leitung von Prof. Heike Grebin ist integraler Bestandteil der Lehre und zielt darauf ab, das Bewusstsein für Design als performativen Prozess zu schärfen.

Play the System vereint ausgewählte Studienprojekte, in denen das System als Designmethode eine wichtige Rolle spielt – ob analog oder digital. Die Arbeiten entstehen in einer fruchtbaren Symbiose aus Theorie, Design und Technologie. Sozial relevante Themen und Positionen aus Philosophie, Kunst und avantgardistischem Design von um 1900 bis heute werden immer wieder diskutiert.

Play the System ist eine Einladung, sich der systemischen Kompetenz des Grafikdesigns bewusst zu werden und die Reife zu erlangen, die Werkzeuge des digitalen Designs kritisch einzusetzen.

Übersetzt mit DeepL.com (kostenlose Version)

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Play the System / Projekte /

p399 Variable Visuelle Systeme

«Keine Dimension, Proportion, Form; keine Farbe, die nicht stetig in eine andere überführt werden könnte. Alle Elemente kommen in Reihen oder in Gruppen vor.»[*] — Karl Gerstner

Bei der Übersetzung von dynamischer Identität und ihrer diversen Botschaften ins Visuelle stoßen statische Gestaltungssysteme an ihre Grenzen. In Variable Visuelle Systeme widmet sich Nils Hölscher der Aufgabe, die Fluidität von Gestaltungselementen zu ermitteln und dabei mögliche variable Parameter zu untersuchen, zu kategorisieren und zu beschreiben. Zu diesem Zweck stellt er diverse philosophische und gestalterische Positionen gegenüber (unter anderem von Niklas Luhman, Richard Buckminster Fuller, Ulrike Felsing, Martin Lorenz und Karl Gerstner), analysiert verschiedene flexible Gestaltungssysteme und führt zahlreiche grafische Experimente durch. Fluide Variationsräume in visuellen Systemen machen es möglich, zur Formulierung präziser und diverser Botschaften aus diesem Spektrum zu schöpfen. Die Entwicklung Variabler Visueller Systeme resultiert aus einer Haltung, in welcher Kommunikationsprozesse erkannt und ernst genommen werden und stellt einen emphatischen Schritt in Richtung natürlich-dynamischer und visuell-eloquenter Kommunikation dar. Das über 200 Seiten starke Buch wird ergänzt durch eine Serie animierter Poster sowie den Prototypen einer experimentellen variablen Schrift.