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ist eine Plattform für parametrisches Design im Grafikdesign. Sie dokumentiert die Arbeit von Studierenden und Lehrenden des Fachbereichs Design der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW), die unter dem Titel „Parametrisches Design im Grafikdesign“ die Bedeutung des Systems als konzeptionelles Modell und Gestaltungsmethode untersuchen.

Beim Design geht es weniger um intuitive, gar geniale „Geniestriche“, sondern vielmehr um einen ganzheitlichen und regelbasierten (systemischen und systematischen) Prozess des Wissenserwerbs und der Formgebung. Es wird immer wichtiger, dynamische Systeme zu entwerfen, die den Designprozess sowohl leiten als auch inspirieren.

Parametrisches Design bezieht sich auf dieses Design in und von Systemen – mit Regeln, ihren Funktionsweisen und ihrer systematischen Manipulierbarkeit. Das Forschungsprojekt unter der Leitung von Prof. Heike Grebin ist integraler Bestandteil der Lehre und zielt darauf ab, das Bewusstsein für Design als performativen Prozess zu schärfen.

Play the System vereint ausgewählte Studienprojekte, in denen das System als Designmethode eine wichtige Rolle spielt – ob analog oder digital. Die Arbeiten entstehen in einer fruchtbaren Symbiose aus Theorie, Design und Technologie. Sozial relevante Themen und Positionen aus Philosophie, Kunst und avantgardistischem Design von um 1900 bis heute werden immer wieder diskutiert.

Play the System ist eine Einladung, sich der systemischen Kompetenz des Grafikdesigns bewusst zu werden und die Reife zu erlangen, die Werkzeuge des digitalen Designs kritisch einzusetzen.

Übersetzt mit DeepL.com (kostenlose Version)

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p416 Weltentwurf

Gutes Design ist entwerfend, schlechtes ist unterwerfend. Der Philosoph, Autor und Designtheoretiker Friedrich von Borries schreibt in seinem Buch in penibler Genauigkeit, wie das Design und die Tätigkeit von Gestalter:innen einen Beitrag leisten, zur Befreiung aus der Unterwürfigkeit, die die Gesellschaft und Gestaltung von uns verlangen. Der Text, der die theoretische Auseinandersetzung mit der Thematik durch Beispiele aus der aktuellen Designpraxis veranschaulicht, schafft durch seine Lesart, Thesen mit Handlungsaufforderungen. In verschiedenen, präziser werdenden Thesen entsteht eine Logik des Manifesthaften. Aktueller denn je, ist die Betrachtung der Gestaltung, als eine politische Praxis. Hierzu gehört ebenso das wachsende Selbstverständnis der Gestalter:innen als politisch Handelnde. Von Borries' Thesen bieten die ideale Grundlage einer Formulierung von Handlungsanweisungen für Gestaltende. Drei Plakate greifen in einem neu formulierten Wortlaut den Ansatz und das Bestreben auf und vermitteln diese Inhalte durch anregende Typografie, die in der Animation eine weitere inhaltliche Ebene eröffnet