/

ist eine Plattform für parametrisches Design im Grafikdesign. Sie dokumentiert die Arbeit von Studierenden und Lehrenden des Fachbereichs Design der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW), die unter dem Titel „Parametrisches Design im Grafikdesign“ die Bedeutung des Systems als konzeptionelles Modell und Gestaltungsmethode untersuchen.

Beim Design geht es weniger um intuitive, gar geniale „Geniestriche“, sondern vielmehr um einen ganzheitlichen und regelbasierten (systemischen und systematischen) Prozess des Wissenserwerbs und der Formgebung. Es wird immer wichtiger, dynamische Systeme zu entwerfen, die den Designprozess sowohl leiten als auch inspirieren.

Parametrisches Design bezieht sich auf dieses Design in und von Systemen – mit Regeln, ihren Funktionsweisen und ihrer systematischen Manipulierbarkeit. Das Forschungsprojekt unter der Leitung von Prof. Heike Grebin ist integraler Bestandteil der Lehre und zielt darauf ab, das Bewusstsein für Design als performativen Prozess zu schärfen.

Play the System vereint ausgewählte Studienprojekte, in denen das System als Designmethode eine wichtige Rolle spielt – ob analog oder digital. Die Arbeiten entstehen in einer fruchtbaren Symbiose aus Theorie, Design und Technologie. Sozial relevante Themen und Positionen aus Philosophie, Kunst und avantgardistischem Design von um 1900 bis heute werden immer wieder diskutiert.

Play the System ist eine Einladung, sich der systemischen Kompetenz des Grafikdesigns bewusst zu werden und die Reife zu erlangen, die Werkzeuge des digitalen Designs kritisch einzusetzen.

Übersetzt mit DeepL.com (kostenlose Version)

Drücke F um zu suchen
Play the System / Projekte /

p415 Worksongs

Ein Manifest zeichnet sich dadurch aus, dass Ziele, Absichten, Werte, Wünsche und Gedanken öffentlich erklärt werden. Es gibt unzählige Manifeste, sie wurden niedergeschrieben, vorgelesen, ausgesprochen, verkündet und oft genug archiviert. Der Student hat sich auf die Suche gemacht. Er wollte die Manifeste derer lesen, die als schwarze Menschen während und nach der Kolonialzeit Sklaverei erlebten, ihrer Freiheit beraubt wurden und unter unmenschlichen Bedingungen lebten. Wie konnten sie ihre Würde bewahren? Ihre Manifeste könnten schwarzen Menschen, die bis heute unter den Folgen von Sklaverei und Kolonialisierung leiden, neue Kraft geben. Trotz intensiver Suche konnte keine Manifeste, die seiner Vorstellung entsprechen, gefunden werden. Es schien, als würden die Frage nach den Zielen, Werten, Wünschen und Gedanken der versklavten Menschen für ihn unbeantwortet bleiben. Eine große Leere. Doch er entdeckte die Worksongs, die diese Leere mit ihrem einzigartigen Klang erfüllen. Es ist die Abwesenheit von etwas, das einmal da war, aber unsichtbar und unerreichbar scheint. Das Porjekt soll mit Hilfe der Worksongs diese Abwesenheit zeigen und zugänglich machen. Gestalten, um Raum zu schaffen, denn die Abwesenheit lenkt die Aufmerksamkeit auf ihre Existenz, in der sie verharrt.