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ist eine Plattform für parametrisches Design im Grafikdesign. Sie dokumentiert die Arbeit von Studierenden und Lehrenden des Fachbereichs Design der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW), die unter dem Titel „Parametrisches Design im Grafikdesign“ die Bedeutung des Systems als konzeptionelles Modell und Gestaltungsmethode untersuchen.

Beim Design geht es weniger um intuitive, gar geniale „Geniestriche“, sondern vielmehr um einen ganzheitlichen und regelbasierten (systemischen und systematischen) Prozess des Wissenserwerbs und der Formgebung. Es wird immer wichtiger, dynamische Systeme zu entwerfen, die den Designprozess sowohl leiten als auch inspirieren.

Parametrisches Design bezieht sich auf dieses Design in und von Systemen – mit Regeln, ihren Funktionsweisen und ihrer systematischen Manipulierbarkeit. Das Forschungsprojekt unter der Leitung von Prof. Heike Grebin ist integraler Bestandteil der Lehre und zielt darauf ab, das Bewusstsein für Design als performativen Prozess zu schärfen.

Play the System vereint ausgewählte Studienprojekte, in denen das System als Designmethode eine wichtige Rolle spielt – ob analog oder digital. Die Arbeiten entstehen in einer fruchtbaren Symbiose aus Theorie, Design und Technologie. Sozial relevante Themen und Positionen aus Philosophie, Kunst und avantgardistischem Design von um 1900 bis heute werden immer wieder diskutiert.

Play the System ist eine Einladung, sich der systemischen Kompetenz des Grafikdesigns bewusst zu werden und die Reife zu erlangen, die Werkzeuge des digitalen Designs kritisch einzusetzen.

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Wir untersuchen das Potenzial von Sprache und Poesie für unseren Gestaltungsprozess – und ihre gegenseitigen Wechselwirkungen. Denn wie Patrizia Marti (Professorin für Human-Computer Interaction, Universität Siena) sagt: „Poesie ist eine Alternative zum funktionalen Design – sie regt uns dazu an, über das, was wir tun, und wie wir es tun, nachzudenken“.

Ausgehend von den Poesie-Workshops des Kurses Stil System Methoden (2016) entwickeln wir neue Ansätze und schreiben an fünf Stationen Gedichte, die uns selbst überraschen – mit Lust, Laune und Regeln.

→ Conversations: Wir verknüpfen Mitteilungen aus unseren Chatverläufen neu.

→ Found Poetry: Inspiriert von Natalie Czech schwärzen wir Wörter in komplexen Texten oder verbinden sie neu.

→ Potentielle Poesie: Mithilfe von Grammatik und Zahlen komponieren wir Texte.

→ Typestracts: Wir tippen visuelle Gedichte auf der Schreibmaschine – ein absolutes Highlight.

→ Kombinatorische Systeme: Unsere Gedichte entstehen aus Beobachtungen – inspiriert vom Schriftstellerkollektiv Oulipo.