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ist eine Plattform für parametrisches Design im Grafikdesign. Sie dokumentiert die Arbeit von Studierenden und Lehrenden des Fachbereichs Design der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW), die unter dem Titel „Parametrisches Design im Grafikdesign“ die Bedeutung des Systems als konzeptionelles Modell und Gestaltungsmethode untersuchen.

Beim Design geht es weniger um intuitive, gar geniale „Geniestriche“, sondern vielmehr um einen ganzheitlichen und regelbasierten (systemischen und systematischen) Prozess des Wissenserwerbs und der Formgebung. Es wird immer wichtiger, dynamische Systeme zu entwerfen, die den Designprozess sowohl leiten als auch inspirieren.

Parametrisches Design bezieht sich auf dieses Design in und von Systemen – mit Regeln, ihren Funktionsweisen und ihrer systematischen Manipulierbarkeit. Das Forschungsprojekt unter der Leitung von Prof. Heike Grebin ist integraler Bestandteil der Lehre und zielt darauf ab, das Bewusstsein für Design als performativen Prozess zu schärfen.

Play the System vereint ausgewählte Studienprojekte, in denen das System als Designmethode eine wichtige Rolle spielt – ob analog oder digital. Die Arbeiten entstehen in einer fruchtbaren Symbiose aus Theorie, Design und Technologie. Sozial relevante Themen und Positionen aus Philosophie, Kunst und avantgardistischem Design von um 1900 bis heute werden immer wieder diskutiert.

Play the System ist eine Einladung, sich der systemischen Kompetenz des Grafikdesigns bewusst zu werden und die Reife zu erlangen, die Werkzeuge des digitalen Designs kritisch einzusetzen.

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Unter dem Motto Hands on Tools entwickelt jeweils eine Studierendengruppe einen Workshop für eine andere Gruppe. So entstehen fünf Aufgabenstellungen, die sich mit den Arbeitsmethoden zeitgenössischer Gestalter:innen auseinandersetzen. Jede Gruppe gibt ihre eigene Aufgabe weiter und erhält im Gegenzug eine neue.

Inspiriert von den Arbeiten der Designerinnen Anja Kaiser und Andrea Tinnes haben wir den Workshop Layer it entwickelt, um die vielfältigen gestalterischen Möglichkeiten des Layerings zu erforschen. Dafür haben wir grafische Blätter auf Basis eines Neunerrasters vorbereitet. Sie sind in Schwarzweiß gehalten, mit besonderem Augenmerk auf Komposition und das Zusammenspiel der Formen.

Diese Blätter können digital und analog als Layer kombiniert werden, wodurch ein stetig wachsender Pool an Elementen entsteht, der jederzeit neu zusammengesetzt und weiterverwendet werden kann.

Der Fokus liegt nicht auf einer finalen Grafik, sondern auf dem offenen, experimentellen Prozess und der Vielfalt der Ebenen. Der Arbeitsprozess ist bewusst intuitiv angelegt und soll Gestaltung ermöglichen, nicht begrenzen.