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ist eine Plattform für parametrisches Design im Grafikdesign. Sie dokumentiert die Arbeit von Studierenden und Lehrenden des Fachbereichs Design der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW), die unter dem Titel „Parametrisches Design im Grafikdesign“ die Bedeutung des Systems als konzeptionelles Modell und Gestaltungsmethode untersuchen.

Beim Design geht es weniger um intuitive, gar geniale „Geniestriche“, sondern vielmehr um einen ganzheitlichen und regelbasierten (systemischen und systematischen) Prozess des Wissenserwerbs und der Formgebung. Es wird immer wichtiger, dynamische Systeme zu entwerfen, die den Designprozess sowohl leiten als auch inspirieren.

Parametrisches Design bezieht sich auf dieses Design in und von Systemen – mit Regeln, ihren Funktionsweisen und ihrer systematischen Manipulierbarkeit. Das Forschungsprojekt unter der Leitung von Prof. Heike Grebin ist integraler Bestandteil der Lehre und zielt darauf ab, das Bewusstsein für Design als performativen Prozess zu schärfen.

Play the System vereint ausgewählte Studienprojekte, in denen das System als Designmethode eine wichtige Rolle spielt – ob analog oder digital. Die Arbeiten entstehen in einer fruchtbaren Symbiose aus Theorie, Design und Technologie. Sozial relevante Themen und Positionen aus Philosophie, Kunst und avantgardistischem Design von um 1900 bis heute werden immer wieder diskutiert.

Play the System ist eine Einladung, sich der systemischen Kompetenz des Grafikdesigns bewusst zu werden und die Reife zu erlangen, die Werkzeuge des digitalen Designs kritisch einzusetzen.

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Die Welt scheint aus den Fugen zu geraten – und wir wollen uns mit politischen Plakaten einmischen. Um unser politisches Bewusstsein zu schärfen und unsere Argumentationsfähigkeit zu trainieren, laden wir Sophie Schäfer vom Netzwerk Demokratie, Toleranz, Respekt und Vielfalt (Berlin-Spandau) ein.

Gemeinsam diskutieren wir aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen und erarbeiten konkrete Themen und Handlungsmöglichkeiten. Wir lesen im Grundgesetz, beschäftigen uns mit einer Studie von More in Common zur gesellschaftlichen Typologie und finden in einem Quiz heraus, zu welchem Typ wir selbst gehören.

In einer offenen, anregenden Atmosphäre sprechen wir über Aktionen des Zentrums für Politische Schönheit, über Demokratie als Organisationsform und Wert, über Krisen und Zukunftsfähigkeit unserer Gesellschaft. Viele der gewonnenen Impulse fließen direkt in unsere Projekte ein – und wirken weit über das Semester hinaus.