Welche Informationen lassen sich aus abstrakten Grafiken ablesen? Inspiriert von der performativen Designstrategie des Studios Moniker, Informationen in ästhetische Strukturen zu übersetzen, sowie dem Conditional Workbook – einer wahren Fundgrube für grafische Untersuchungsmethoden – unterzog das Workshopteam die Kommiliton:innen einem Test:
Der Gruppe wurden Fragen gestellt und die einzelnen Antworten wurden in Form von verbindenden Linien direkt auf Transparentpapier gezeichnet. Durch die Überschneidung und Verdichtung der verschiedenfarbigen Linien entstanden attraktive abstrakte Muster, denen eine inhaltliche Intention ablesbar war: Obwohl genaue Informationen nicht ohne die hinterlegten Fragen erkennbar waren, vermittelte die visuelle Erscheinung einen guten Eindruck von der Verteilung der Antworten.
→ Findet euch in kleinen Gruppe zusammen. Jede Gruppe bekommt einen Bogen Transparentpapier A3. Jedes Mitglied benutzt einen andersfarbigen Stift.
→ An jeder Station liegt ein Fragebogen A3. Legt das Transparentpapier auf das Blatt an eurer ersten Station. Achtet darauf, dass die Passkreuze beider Blätter übereinander liegen. Findet eure Namen. Zieht von dort ausgehend mit eurer Farbe eine möglichst saubere Linie zu der Aussage, die auf euch zutrifft.
→ Geht nach zwei Minuten mit eurem Transparentpapier zur nächsten Station. Wiederholt Punkt 2. Macht das so lange, bis Ihr wieder an eurer Ausgangsstation angelangt seid.
Die in der Recherche gewonnen Erkenntnissen übersetzen die jeweiligen Arbeitsgruppen in einen Workshop. Die Mitstudierenden gewinnen so Inspiration für ihren weiteren Gestaltungsprozess: