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ist eine Plattform für parametrisches Design im Grafikdesign. Sie dokumentiert die Arbeit von Studierenden und Lehrenden des Fachbereichs Design der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW), die unter dem Titel „Parametrisches Design im Grafikdesign“ die Bedeutung des Systems als konzeptionelles Modell und Gestaltungsmethode untersuchen.

Beim Design geht es weniger um intuitive, gar geniale „Geniestriche“, sondern vielmehr um einen ganzheitlichen und regelbasierten (systemischen und systematischen) Prozess des Wissenserwerbs und der Formgebung. Es wird immer wichtiger, dynamische Systeme zu entwerfen, die den Designprozess sowohl leiten als auch inspirieren.

Parametrisches Design bezieht sich auf dieses Design in und von Systemen – mit Regeln, ihren Funktionsweisen und ihrer systematischen Manipulierbarkeit. Das Forschungsprojekt unter der Leitung von Prof. Heike Grebin ist integraler Bestandteil der Lehre und zielt darauf ab, das Bewusstsein für Design als performativen Prozess zu schärfen.

Play the System vereint ausgewählte Studienprojekte, in denen das System als Designmethode eine wichtige Rolle spielt – ob analog oder digital. Die Arbeiten entstehen in einer fruchtbaren Symbiose aus Theorie, Design und Technologie. Sozial relevante Themen und Positionen aus Philosophie, Kunst und avantgardistischem Design von um 1900 bis heute werden immer wieder diskutiert.

Play the System ist eine Einladung, sich der systemischen Kompetenz des Grafikdesigns bewusst zu werden und die Reife zu erlangen, die Werkzeuge des digitalen Designs kritisch einzusetzen.

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Welche Informationen lassen sich aus abstrakten Grafiken ablesen? Inspiriert von der performativen Designstrategie des Studios Moniker, Informationen in ästhetische Strukturen zu übersetzen, sowie dem Conditional Workbook – einer wahren Fundgrube für grafische Untersuchungsmethoden – unterzog das Workshopteam die Kommiliton:innen einem Test:

Der Gruppe wurden Fragen gestellt und die einzelnen Antworten wurden in Form von verbindenden Linien direkt auf Transparentpapier gezeichnet. Durch die Überschneidung und Verdichtung der verschiedenfarbigen Linien entstanden attraktive abstrakte Muster, denen eine inhaltliche Intention ablesbar war: Obwohl genaue Informationen nicht ohne die hinterlegten Fragen erkennbar waren, vermittelte die visuelle Erscheinung einen guten Eindruck von der Verteilung der Antworten.

→ Findet euch in kleinen Gruppe zusammen. Jede Gruppe bekommt einen Bogen Transparentpapier A3. Jedes Mitglied benutzt einen andersfarbigen Stift.

→ An jeder Station liegt ein Fragebogen A3. Legt das Transparentpapier auf das Blatt an eurer ersten Station. Achtet darauf, dass die Passkreuze beider Blätter übereinander liegen. Findet eure Namen. Zieht von dort ausgehend mit eurer Farbe eine möglichst saubere Linie zu der Aussage, die auf euch zutrifft.

→ Geht nach zwei Minuten mit eurem Transparentpapier zur nächsten Station. Wiederholt Punkt 2. Macht das so lange, bis Ihr wieder an eurer Ausgangsstation angelangt seid.

Die in der Recherche gewonnen Erkenntnissen übersetzen die jeweiligen Arbeitsgruppen in einen Workshop. Die Mitstudierenden gewinnen so Inspiration für ihren weiteren Gestaltungsprozess: