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ist eine Plattform für parametrisches Design im Grafikdesign. Sie dokumentiert die Arbeit von Studierenden und Lehrenden des Fachbereichs Design der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW), die unter dem Titel „Parametrisches Design im Grafikdesign“ die Bedeutung des Systems als konzeptionelles Modell und Gestaltungsmethode untersuchen.

Beim Design geht es weniger um intuitive, gar geniale „Geniestriche“, sondern vielmehr um einen ganzheitlichen und regelbasierten (systemischen und systematischen) Prozess des Wissenserwerbs und der Formgebung. Es wird immer wichtiger, dynamische Systeme zu entwerfen, die den Designprozess sowohl leiten als auch inspirieren.

Parametrisches Design bezieht sich auf dieses Design in und von Systemen – mit Regeln, ihren Funktionsweisen und ihrer systematischen Manipulierbarkeit. Das Forschungsprojekt unter der Leitung von Prof. Heike Grebin ist integraler Bestandteil der Lehre und zielt darauf ab, das Bewusstsein für Design als performativen Prozess zu schärfen.

Play the System vereint ausgewählte Studienprojekte, in denen das System als Designmethode eine wichtige Rolle spielt – ob analog oder digital. Die Arbeiten entstehen in einer fruchtbaren Symbiose aus Theorie, Design und Technologie. Sozial relevante Themen und Positionen aus Philosophie, Kunst und avantgardistischem Design von um 1900 bis heute werden immer wieder diskutiert.

Play the System ist eine Einladung, sich der systemischen Kompetenz des Grafikdesigns bewusst zu werden und die Reife zu erlangen, die Werkzeuge des digitalen Designs kritisch einzusetzen.

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«Print oder so» antwortete Paul Rutrecht, als jemand aus unserem Kurs fragte, wie sein Workshop überhaupt hieß. Dieser Workshop war allerdings nicht nur «oder so» sondern ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu unserer Printpublikation. Zunächst erhielten wir eine Einführung in den Offset-Druck und die Technik dahinter. Paul gab uns zudem einen Einblick darin, wie er bei seinen Projekten an Druckereien herantritt und erzählte von seinen Erfahrungen dabei.

Anschließend ging es an den praktischen Teil des Workshops: In Arbeitsgruppen suchten wir uns anhand der Beispiele eine Art der möglichen Publizierungsform aus. Dazu überlegten wir dann, wie wir diese Art auf unseren Inhalt übertragen und aufteilen könnten. Anhand dessen erstellte jede Gruppe einen Dummy, sodass uns am Ende fünf verschiedene Modelle von möglichen Printpublikationsformen vorlagen.