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Tune In

Julia Schröder

Gibt es bei dem Phänomen ‹Festival› eine Ästhetik, die unabhängig von Zeit und Ort, Musikrichtung und Besucherzahl existiert? Ist der Einfluss Woodstocks, das in den Medien oft als ‹Mutter aller Festivals› bezeichnet wird, bei modernen Festivals wie dem MS Dockville spürbar? Mögliche Antworten auf diese Fragen liefert unserer kollektives Gedächtnis: die Bilder. Ausgewählte Fotografien vom Woodstock-Festival (1969) und dem Hamburger Festival ‹MS Dockville› (2016) suchen in dieser Zusammenstellung Verbindungen zwischen den beiden Events. Der Atlas besteht aus neun zweimal gefalteten Postern, die ineinander gelegt ein Heft ergeben. Durch Umsortieren der Seiten können verschiedene Bilder gegenübergestellt, neue Zusammenhänge und sinnliche Erfahrungen des Phänomens ‹Festival› selbst erforscht werden. Die acht Poster lassen sich im aufgefalteten Zustand zu einem großen Bild zusammensetzen. Das Bild gibt einen kollagenartigen Überblick und hält meinen  Forschungsstand fest. Das neunte Poster bildet den Umschlag und löst auf, welches Bild wann und von welchem Fotografen gemacht wurde.

Technik

InDesign, Photoshop

  • Freie Projekte
  • Bachelorarbeit 2017