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Freiraum vertikal denken

Simon Wahlers

Ein Blick nach oben erweitert den Horizont und eröffnet inspirierende Sichtweisen: Wenn horizontale Freiräume ins Vertikale erweitert werden, können neue städtische Freiräume entstehen. In Zusammenarbeit mit der Landschaftsarchitektin Isabel Zintl und Studierenden der TU München wurde für das Forschungsprojekt ‹Vertikaler Freiraum› ein visuelles Erscheinungsbild entwickelt, das über das ursprüngliche Kernprojekt ‹Publikation› hinaus alle Aktivitäten rund um das Thema begleitet und kommuniziert. Im Mai 2018 wurde der ‹Vertikale Freiraum› als Teil einer Gruppenausstellung an der Akademie der Künste Berlin präsentiert. / Ein wesentlicher Bestandteil des grafischen Konzepts ist die nichtproportionale Display-Schrift ‹Vertikal›. Ihre Gestaltung basiert auf dem Schreiben mit einer senkrechten Breitfeder, das einen starken Strichwechsel zwischen den vertikalen und horizontalen Linien erzeugt. Die Schrift besteht aus vier geometrisch konstruierten Grundformen und ist auf einem Gestaltungsraster aufgebaut. Durch dieses modulare System ergeben sich neben dem versalen Standard-Schriftsatz zahlreiche alternative Buchstabenformen. Der Form-Schriftsatz beinhaltet die vier Grundformen in verschiedenen Ausrichtungen und Positionen. Somit lassen sich über die Tastatur in jedem beliebigen Textverarbeitungsprogramm Grafiken, Texturen und wiederum neue Schriftzeichen ‹schreiben›.

https://www.vertikalerfreiraum.de

Technik

Glyphs

  • Freie Projekte
  • Masterarbeit 2018