metronom

Prof. Heike Grebin

Das Metronom ist ein Chamäleon. Ursprünglich im 17. Jahrhundert als mechanisches Pendel erfunden, hat es sich allen technologischen Erfindungen angepasst. Es ist ein mechanischer, elektronischer oder auch digitaler Zeitmesser, der durch akustische Impulse ein konstantes Tempo vorgibt. Und es ist ein Sinnbild der vielbeschworenen Interaktion von Mensch und Maschine: Die Maschine gibt den Takt vor und der Mensch reagiert. // Dieses Metronom möchte als Rhythmus-Trainings-Apperatur Freude mit Takt stiften. Je lauter und schneller mitgeklatscht oder gesunden wird, desto dichter wird die Grafik. Das Metronom macht Spaß und tröstet zugleich: Je wilder und ungenauer es bespielt wird, desto schönere Bilder entstehen. Je präziser jedoch, desto uninteressanter wird das visuelle Geschehen. Vielleicht stimmt ja die These, dass Emotion erst durch Unschärfe entsteht. // Im Entwurfsprozess war es etwas anders; es war eher ein Knobelprozess. Ungenauigkeit wurde nicht honoriert, führte aber zwischendurch zu vielen schönen grafischen Erlebnissen, die (zu) oft verworfen werden mussten. Aber mit diesem Metronom kann man auch viele schöne parametrische Bilder erklatschen.

 
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Technik

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