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EXPO. Session 1 \ Konkrete Formen. Lo(h)se Gedanken

Lukas Besenfelder

Franziska Krapp

Un Teng

Akiko Baldridge-Hohn

Richard Paul Lohse beschäftigte sich bereits in den 1940er Jahren mit reglementierten Methoden und übertrug sie in seine Kunst. Er schuf modulare und serielle Farbfelder, die erst durch ihre strenge Systematik ihre Dynamik entfalten und dem Betrachter den Eindruck von Bewegung vermittelten. Gemälde, die man heute als Programme bezeichnen würde. Lohse erdachte, was heute ist. Was würde geschehen, wenn wir die von ihm bereits vor Jahrzehnten festgelegten Regeln auf die Gestaltung mit neuen Technologien übertragen? Was passiert, wenn wir einen oder mehrere Parameter seiner Gemälde verändern oder sie auf freie Ausdrucksformen übertragen? Sind wir durch strenge Systematik effizienter, sogar kreativer oder fühlen wir uns eingeschränkt? Wir haben ausgewählte Werke Lohses analysiert und mit den innenwohenden Methoden und Regeln experimentiert. Es war ein Versuch, Richard Paul Lohses Denkmodell und Entwurfsmethoden in die heutige Zeit zu übertragen und daraus eigenständige Gestaltungen zu generieren.