Refugia

Christian Kaminsky

Während viele Menschen in einer hochmodernen, innovativen Gesellschaft leben, leben die anderen ein Dasein im tiefsten Mittelalter. Während die einen Freiheit genießen und dies als selbstverständlich erachten, ist dies für die Anderen unerreichbar und utopisch. Während die einen selbst während einer Pandemie in Massen demonstrieren können, reicht für die Anderen ein falsches Wort zum Todesurteil. Die rede ist hier von Nordkorea, einem Land, dass gesellschaftlicher kaum gespaltener sein könnte. Man schaue sich Satellitenbilder bei Nacht an und erkennt in welchem extremenZustand sich dieses Land befindet. Die Gedanken und Meinungen der Bevölkerung werden durch Zensur und Propaganda zur Fremdenfeindlichkeit geformt. Die Schuld an der Gesellschaftlichen und finanziellen Situation wird Außenstehenden gegeben. Fluchtwege scheinen unmöglich. zwar gibt es Jährlich asylsuchende Nordkoreaner, allerdings scheitern die meisten. Die Flucht ist gefährlich. Selbst wenn die Flucht gelingt, werden Freunde und Familie an ihrer Stelle bestraft. Wenn sie nicht gelingt, kann dies mit dem Tode bestraft werden. Wie schafft man es als Außenstehender, Informationen innerhalb dieser Isolation zu bekommen. Wie schafft man es als Teil dieser Blase aus ihr auszubrechen? Eine neue Organisation innerhalb Nordkoreas dient als Zufluchtsort für die Menschen, die das Leid nicht mehr ertragen können und ihre Menschenrechte zurückerlangen wollen. Refugia ist sowohl eine Zuflucht, als auch eine Insel der Auflehnung und demokratischen Werte im Kampf gegen Zensur, Überwachung und die Diktatur. Alles was nun fehlt, ist dieses Wissen unter den Bürgern zu verbreiten und zum Handeln aufzufordern.

Refugia ist sowohl eine Zuflucht, als auch eine Insel der Auflehnung und demokratischen Werte im Kampf gegen Zensur, Überwachung und die Diktatur.