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Noch immer schon wieder – Eine künstlerische Untersuchung von wiederkehrenden Prozessen in der Zeichnung

Janka Wiesenberg

Einmal in Bewegung gesetzt, wird in 5 verschiedenen Zeichnungsräumen, der eigene Erfahrungsprozess, wiederkehrende zeichnerische Prozesse zu durchleben, zum zentralen Thema, wodurch eher beiläufig ein Kunstwerk entsteht, ohne auf ein bestimmtes Endprodukt hinzuarbeiten. Dabei begleiten immer wieder Fragestellungen meinen Prozess. Lässt sich durch die Beschränkung auf Regeln ein experimenteller Raum eröffnen? Kann in der Gleichförmigkeit etwas Neues entstehen? Welches Maß nimmt die Wiederholung im Verhältnis zum Raum ein? Welche Länge hat eine Minute? Was misst die Uhr? Zwischen dem Bewussten und Unbewussten wechselnd, verselbstständigt sich die Hand, verläuft der Übergang vom Jetzt zum Gleich automatisch. So bewege ich mich zwischen Konzentration und losgelöster Kontrolle. Zwischen Zählen und Verzählen, verschieben sich Geschwindigkeiten, messen gleichmäßige Bewegungsabläufe ungleichmäßige, gerate ich aus dem Takt und komme wieder zurück.

Technik

Adobe Indesign, Adobe Photoshop, verschiedene Zeichenmaterialien- und Techniken

  • Bachelorarbeit 2022